blogthema

Ideen für einen eigenen Blog

 

Ein Blog kann Fluch und Segen sein. Es kann zu deiner Leidenschaft werden oder zu einem riesen Reinfall.

Die einen bloggen des Bloggens wegen, die anderen wollen auf Teufel komm raus Geld damit verdienen. Was natürlich völlig legitim ist.

Ein paar Euro für seine Arbeit zu bekommen ist ja keine Schande. Geld verdienen mit einem Blog ist auch eine weit verbreitete Methode.

Und das geht so: Finde deine Nische, erstelle einen Blog und ackere daran als gäbe es kein Morgen.

Mit dem Bloggen kommt das TUN, Tag Und Nacht, 24/7… ja es ist ein Haufen Arbeit. Ein Grund mehr ein Blog Thema zu finden das zu dir passt und was dir auch Spaß macht.

 

Wie kannst du dein Blog Thema finden und was ist das überhaupt?

 

Wenn du an deine Schulzeit zurück denkst, kannst du dich bestimmt daran erinnern, dass dir einige Schulfächer einfach gefallen sind, und bei anderen hattest du es nicht so leicht.

Und in dem Schulfach selber gab es wiederum Themen die du mochtest, andere wieder nicht.

Und so ist es auch beim Blog Thema finden.

Mache dich klein und eindeutig.

Nicht Mathe ist dein Thema, sondern die Bruchrechnung. Ein kleiner Teil deines Wissensgebietes.

So schreibst du nicht über „Fitness“, sondern über „Jogging für Männer ab 50“. Nicht über „Gartenpflege“ sondern über „kleine chinesische Gärten pflegeleicht gestalten“.

Und nicht das „Finanzwesen“ ist dein Blog Thema sonder „Geld anlegen ab 50“ oder „Raus aus den Schulden“.

 

 


Sprichst du alle an, sprichst du niemanden an


 

 

Einer der größten Fehler den du mit deinem Blog machen kannst, ist dich zu breit aufzustellen.

Versuche nicht alle Themen die dir durch den Kopf gehen in deinen Blog zu packen. In der Hoffnung so viele Interessenten wie möglich abzufangen.

Das funktioniert so nicht.

In der Regel ist es so, wenn jemand ein Problem hat, oder nach einer bestimmten Sache sucht, dann wird auch nur nach dieser einen Sache gesucht.

Wenn du mit 50+ als Mann das Joggen beginnen willst, dann suchst du auch nach „Joggen mit 50 für Männer“ und nicht nach „Fitness für alle“.

Damit erreichst du genau die Leute die auch ein wirkliches Interesse an deinem Blog Thema haben. Und du definierst damit gleich noch deine Zielgruppe. Nämlich „Männer über 50 die nicht mehr so fit sind, es aber wieder werden wollen und die sich so langsam Gedanken über ihren Gesundheitszustand machen“.

Auf deinem Blog kannst du jetzt berichten welches die besten Laufschuhe sind, wie man die ersten 2 Kilometer läuft, wie man das Joggen in seinem Arbeitsalltag integriert, die richtige Lauf- Bekleidung, usw.

Wichtig ist, dass du immer daran denkst, wer deine Zielgruppe ist.

Und für die schreibst du dann.

Hast du ein kleines, eindeutiges Thema gefunden, kannst du davon ausgehen das du mit deinem Blogthema bei Google auch gefunden wirst.

Und dein Blog wird auch gelesen weil sich deine Zielgruppe bei dir gut aufgehoben fühlt.

Sie werden sofort merken: Hier bin ich richtig! Anstatt auf einem Fitness Blog heraus zu finden, ob es eine Kategorie für Jogger über 50 gibt.

 

 

Wie finde ich ein Blog Thema – Anleitung

 

 

#1 Brainstorming

Ganz am Anfang kommt ein bisschen Gehirnjogging. Schreibe alles auf was dir so durch den Kopf geht. Und ich meine wirklich alles. Gute wie schlechte Ideen.

Was hat dich schon immer interessiert?

Was für Reportagen guckst du im Fernsehen?

Welche Bücher liest du?

Was kannst du besonders gut?

Wonach fragen dich deine Freunde wenn sie einen Rat brauchen?

Was bist du generell für ein Mensch?

Hast du mal Gewicht verloren?

Bist du ein besonders fröhlicher Mensch?

Hast du eine positive Lebenseinstellung?

Gibt es etwas wofür man dich beneidet?

Hast du Erfahrungen oder fundierte Kenntnisse auf einem bestimmte Gebiet?

 

Was würdest du tun wenn du alles Geld und alle Zeit der Welt hättest. Du hast dir bereits alle deine Wünsche erfüllt und dir alles gekauft was du wolltest und du willst dich einfach nur noch mit dem beschäftigen, was dir Spaß macht. Was wäre das?

 

Auch wenn deine Einfälle noch so banal klingen, da könnte bei näherer Betrachtung ein Volltreffer dabei sein.

 

#2 Werde spezifisch

Pflücke jetzt jedes Thema was dir eingefallen ist auseinander. Werde eindeutig.

Versuche viele kleine Blog Themen aus deiner Liste heraus zu filtern. Zerpflücke jede Idee in kleine Untergruppen (Du weißt schon, Bruchrechnen statt Mathe).

 

#3 Aussortieren

Jetzt solltest du viele Stichpunkte gesammelt haben.

Gehe alle Punkte noch einmal durch und streiche alle Themen heraus zu denen du nicht viel sagen kannst oder bei denen du kein gutes Gefühl hast.

Sind Themen dabei die ein Problem lösen? Die solltest du in die engere Wahl nehmen.

 

#4 Treffe eine Entscheidung

Vielleicht gibt es schon einen heimlichen Favoriten in deiner Liste. Das wäre jetzt optimal.

Kannst du dich nicht entscheiden frage dich: Womit kann und will ich mich die nächsten Jahre beschäftigen?

Was könnte dir so viel Spaß machen das es zu deinem Hobby werden kann?

 

#5 Fange JETZT an

Ups… Jetzt schon? Ich weiß doch noch gar nicht… DOCH du weißt und du beginnst JETZT! Du hast den ersten Schritt getan und ein Blog Thema für dich gefunden.

Das heißt du kannst sofort weiter machen. Du sitzt doch sowieso gerade am PC, oder? 😉

Tatsache ist, umso länger du ein Vorhaben auf die lange Bank schiebst, um so geringer wird die Chance, dass du damit auch beginnst.  Also leg los.

 

 

Blogaufbau Anleitung

 

Bevor du jetzt los legst, muss ich dich noch einmal kurz ausbremsen.

Du wirst deinen Blog mit Inhalt (Content) füllen müssen. Dafür benötigst du viele Beiträge.

Ein Blog ist ein WebLogbuch. Das heißt es lebt von regelmäßigen Einträgen. Gerade zu Beginn sieht es Google gern wenn sich etwas tut auf deinem Blog.

Dafür brauchst du deine Beiträge (Artikel).

Je nach Nische solltest du täglich oder mindestens 2 bis 3 in der Woche einen Artikel veröffentlichen.

Bevor dir jetzt schwindelig wird, sooo schlimm ist das nicht.

Nimm dir noch einmal dein Blog Thema vor. Teile dein Blog Thema in 10 bis 12 große Themen auf.

Jedes dieser großen Themen unterteilst du wiederum in 4 bis 10 Unterthemen.

Was ist jetzt passiert?

Du hast einen Plan für 50 bis 100 Beiträge für deinen Blog. Du kannst ungebremst Gas geben und musst dir am Anfang keine Gedanken um deinen nächsten Beitrag machen.

Somit hast du für ein Jahr immer genug „Futter“.

So, jetzt ist es an der Zeit. Gib Gas!

 

Nische

Deine Nische (Blog Thema) und deine Zielgruppe hast du ja jetzt gefunden. Sehr gut.

 

Domain

Jetzt benötigst du eine Domain. Also die Adresse unter der du in Zukunft im Internet zu finden bist.

Wie du eine passende und freie Domain findest

 

Hosting – WordPress

Deine Domain und deine Website brauchen ein Grundstück wo du dich registrieren kannst. Dafür benötigst du einen Hosting Anbieter.

Um deine Website bedienen zu können musst du noch WordPress installieren.

Hier geht es zur Anleitung

 

Seiten und Blogbeiträge

Der Rohbau deiner Website ist fertig. Du erstellst jetzt eine Seite mit deinem Impressum. Das kannst du mit eRecht24 machen.

Schreibe und veröffentliche deine ersten 5 Beiträge.

Nicht alle auf einmal. Alle 2 bis 3 Tage eine Veröffentlichung. Schreibe in deinem ersten Beitrag etwas über dich und deinen Blog.

Lass deine zukünftigen Leser wissen wer du bist und warum du das machst. Dieser Beitrag hilft dir dabei deinen Schreibstil zu finden und ist ein gutes Training für deine nächsten Artikel.

So schreibst du gute Artikel die auch gelesen werden

 

Traffic

Dein Blog ist fertig. Du hast den ersten Content erstellt und es ist Zeit Besucher (Traffic) auf deine Website zu lenken. Bedenke, Traffic ist überall, du musst nur dahin gehen wo er ist.

Wie du Besucher auf deine Website bekommst

 

 

 

Wen es interessiert, meine Anfänge und Erfahrungen

 

Mache Fehler. Wenn du nicht anfängst wirst du nicht wissen was du nicht kannst.

 

Geh nicht zu verkrampft in deine Arbeit. Du hast nichts zu verlieren. Es kostet dich nur etwas von deiner Zeit und 3,- Euro im Monat für dein Hosting Paket.

Nichts ist endgültig. Umso mehr Fehler du machst, um so mehr wirst du lernen.

 

Der erste Blog den ich erstellte war ein Kino und Movie Blog. Das volle Programm. Alle Filme die ich gesehen hatte wurden in meinem Blog besprochen und bewertet.

Und nicht nur das, es gab noch Kategorien wie Bücher, Flat TV‘s, Merchandising, Musik, etc.

Diesen Blog hatte ich 5 Jahre und verdiente damit nicht einen Cent. Dieser Blog war mein erster Ausflug ins Online Business.

Was es mir gebracht hat?

Es hat Spaß gemacht und ich habe viel dabei gelernt.

Wie ich WordPress installiere und bediene, wie ich Artikel schreibe, wie ich mein Design ändere und anpasse…  Also ganz umsonst war es nicht.

Nur eben das ich wenig Besucher hatte und kein Geld damit verdiente.

Heute weiß ich wie ich es hätte besser machen können.

Der Blog hieß cinemotions.de. Was läge da näher als über emotionale Filme zu schreiben? Und NUR über emotionale Filme.

Wie es z.B.: die-besten-liebesfilme.net macht. Wer nach „die besten liebesfilme“ sucht, findet nicht nur kino.de, moviejones.de oder moviepilot.de sonder gelangt eben auch auf die-besten-liebesfilme.net.

Ich hätte sicher die ein oder andere DVD oder Blu-ray verkaufen können, wenn ich mich spezifischer aufgestellt hätte.

Es gibt Blogs da draußen die über alles schreiben. Das ist ok. Warum auch nicht? Es gibt eben Blogger die bloggen einfach aus Spaß an der Freude.

Auch ich erwische mich dabei das ich auf solchen Blogs immer mal gern stöbere. Wenn diese Blogs gut besucht sind und der Inhaber sich mit Suchmaschinenoptimierung auskennt, kann sowas auch profitabel sein.

Für dich als Anfänger jedoch, bleib bei deiner Nische.

Ein gutes Beispiel sind Ebook Shops. Da findet man zu jedem Thema ein Ebook zum Download.

Solche Shops funktionieren nicht. Ebooks schon.

Ein Ebook zu einem ganz bestimmten und definierten Thema kann dir ein finanziell freies Leben bescheren. Da sind Einnahmen im 5-stelligen Bereich möglich.

Ein Ebook Shop beschert dir nur ein paar hundert Euro im Jahr!

Würden diese Shop Betreiber zu jedem Ebook eine eigene Website erstellen, hätten sie mehr Erfolg.

 


Alles was du ab jetzt machst ist ein Lernprozess.


 

Es werden Fehler passieren und manche Dinge wirst du nicht sofort verstehen oder können. Die Frage ist nur, wie du damit umgehst.

Wirst du die Lösung suchen oder wirst du aufgeben?

Ich hatte ungefähr 12 Blogs. Kostenlose und kostenpflichtige. Über die Hälfte habe ich im Laufe der Zeit wieder gekündigt.

Auch das gehört dazu.

Testen, entscheiden, weiter machen. So lange bis es klappt. Nichts ist endgültig.

 

Also definiere genau. Fokussiere dich. Bei deinem Blog Thema und bei deiner Arbeit.

Und jetzt leg los!  

 

 

 

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