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DSGVO – Panikmache oder ernste Gefahr für Online Marketer?

 

Ich habe mich die letzten Wochen und Monate mit dem Erstellen von neuen Produkten beschäftigt und habe deswegen meinen „Bumblebee“ doch ganz schön vernachlässigt.

Man kann eben nur auf einer Hochzeit tanzen.

Doch die letzten Tage machte mir auch noch die EU zu schaffen.

Was haben die sich da jetzt schon wieder ausgedacht?

 

DSGVO – Galgenfrisst missachtet und jetzt?

 

Bei manchen Themen fragt man sich echt ob die Damen und Herren in Brüssel nichts Besseres zu tun haben.

Und wofür sie eigentlich bezahlt werden.

 

Hier mal was zum Schmunzeln bevor es zur DSGVO geht:

 

  • Teebeutel dürfen nicht mehr auf den Kompost, meldete die renommierte BBC 2005.
  • Gurken dürfen nur eine maximale Krümmung von 10 mm auf 10 cm haben.
  • Äpfel müssen mindestens 6 cm im Durchmesser und 90 Gramm Gewicht haben.
  • Brot ist nur dann Brot wenn auf 100 Gramm Mehl, ein Gramm Salz entfällt.
  • Die Elektrische Leitfähigkeit von Honig: 0,8 MikroSimens pro cm 😀
  • Seilbahn Gesetz für alle Länder, auch die, die keine Seilbahn haben
  • Schnullerketten Verordnung: Auf 52 Seiten und 8 Kapiteln mit 40 Unterpunkten ist alles erforderliche zur Schnullerkette festgelegt. Diese Arbeit umfasst nun schon 10 Jahre. Was die Behörde selbst einräumt, Unfälle mit Schnullerketten sind so gut wie nicht bekannt.
  • Eine EU Richtlinie legt fest wie eine Pizza Margarita aussehen und schmecken muss. Der Knaller: sie soll unmittelbar nach der Herstellung verzehrt werden.

 

Weitere Absurditäten auf: https://www.hna.de/welt/absurdesten-eu-richtlinien-374737.html

 

 

Jetzt mal wieder weg von den Maßen einer Banane und der Dicke einer Margarita Pizza (4cm). 😉

 

Was ist jetzt dran an der DSVGO (Datenschutz-Grundverordnung)

 

Also, erstmal vorweg: Datenschutz ist wichtig und soll es auch bleiben.

Es kann und wird viel Schundluder damit getrieben und wer sich strafbar macht muss sich auch verantworten.

Die Privatsphäre eines Menschen muss gewährleistet sein. Nicht nur in der EU, weltweit! Punkt!

 

Doch was hat die DSVGO nun mit deinem Business zu tun?

 

Im Falle von Online Marketing, deiner Website oder Email Marketing finde ich die neuen Gesetze überzogen.

Wer sich mit seiner Email Adresse in deinen Verteiler einträgt macht das ja bewusst und freiwillig.

 

Double Optin reicht nicht mehr?

 

In Deutschland auch noch zwingend erforderlich ist das Double Optin.

Heißt, erst nach Bestätigung im eigenen Email Postfach erfolgt der Eintrag in den Email Verteiler.

 

Zum Verständnis: 

Der Interessent schreibt seine Email in das Formular, klickt dann den Button, logt sich in seinem Email Postfach ein, öffnet die Email und klickt wiederum einen Link.

Und wenn er dann feststellt, ups, das wollte ich ja gar nicht, kann er sich wiederum in jeder Email mit einem Klick wieder austragen.

 

Wer will sich denn da noch beschweren?

 

Man muss schon an einem diagnostiziertem Delirium leiden wenn man davon nichts mitbekommt.

Nachträgliche Beschwerden, dass jetzt auch noch die Email gespeichert wird und man auch noch Emails bekommt lassen sich mit normalen Menschenverstand nicht nachvollziehen.

 

Spam Beschwerden

 

Ich hatte in meinem Email Verteiler schon Spam Beschwerden nachdem ich den kostenlosen Download zum „Bumblebee Tool Report“ versendet hatte.

 

Das muss man sich mal vorstellen, da möchte jemand den Zugang zu meinem Geschenk, bekommt das Geschenk, und beschwert sich hinterher dann noch.

 

Solche Strategen wird es immer geben.

Vielleicht ist die neue Datenschutz Grundverordnung genau für solche Fälle geschrieben wurden.

Der Zusatz „Wir halten uns an den Datenschutz“ scheint nicht mehr zu reichen.

 

Gerade jetzt schießen neue kostenpflichtige Produkte wie Plugins, Datenschutz Konfigurationen oder Ratgeber wie Pilze aus dem Boden.

Selbst bei eRecht24 wird man für diesen Service jetzt zur Kasse gebeten. Da geht es bei 14,95 Euro pro Monat los.

 

eRecht24 Tarife
eRecht24 Tarife

 

Für den kleinen Hobby-Blogger mit geringen Einnahmen ist das mal eben ein Monatsumsatz.

Doch gerade mit diesen Ängsten wird hier gespielt.

Angst ist ein Kaufmotivator.

 

Doch machen wir uns nichts vor.

Auch wenn überall geschrieben steht das die Abmahn Anwälte sich schon die Hände reiben und das große Geld wittern, die wissen auch wo es was zu holen gibt und wo nicht.

Ich kann mir nicht vorstellen das Lieschen Müller mit ihrem „Ich-backe-Kuchen-und-stricke-ihre-Socken“ – Blog eine fette Abmahnung bekommt nur weil ihr Impressum und Datenschutz nicht rechtskonform ist.

Bei vielleicht 50,- Euro Adsense Einnahmen ist doch nichts zu holen.

Ich denke die Abmahnanwälte wissen wo das Geld liegt und wo sich die Arbeit lohnt.

So schnell schießen die Preußen nicht.

 

Also erstmal Ruhe bewahren?

Kann man machen, jedoch so ganz unvorbereitet würde ich nicht in die Schlacht ziehen.

 

Das Plugin „WP DSGVO Tools“ hilft bei der Erfüllung der Richtlinien.

 

Plugin „WP DSGVO Tools“ installieren und aktivieren.

 

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Unter Allgemeine Einstellungen kannst du mit „Lizenz aktivieren“ die Blog Edition frei schalten. (Kostenpflichtig) Ich lasse das hier mal weg.

 

 

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Gib deine Email Adresse ein unter der du zu erreichen bist. Bei „Checkbox bei Kommentaren“ setzt du das Häkchen.

 

 

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Hier trägst du deine Unternehmensdaten ein…

 

 

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…und deinen Newsletter Service. Dann „Änderung speichern“.

 

 

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Ist alles eingerichtet hast du jetzt einen zusätzlichen Text unter deinem Kommentarfeld.

Jeder der sich jetzt in deinen Newsletter einträgt, muss zusätzlich ein Häkchen setzen.

Damit man auch weiß was man da gerade gemacht hat.

 

Das sieht dann so aus…

 

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…und mit Häkchen so…

 

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Sieht nicht besonders elegant aus, funktioniert aber.

 

 

 

Datenschutzerklärung Generator

 

Für deine Datenschutzerklärung musst du nicht gleich einen teuren Anwalt bezahlen.

Dafür gibt es kostenlose Vorlagen.

 

Besuche diese  Seite:

www.wbs-law.de/it-recht/datenschutzrecht/datenschutzerklaerung-generator

 

Hier findest du den Datenschutzerklärung Generator.

 

 

Gebe deine Daten ein

 

 

Datenschutzerklärung Generator
Datenschutzerklärung Generator

 

 

Hier klickst du nacheinander das Menü auf der linken Seite durch und setzt auf der rechten Seite deine Haken.

 

 

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Dann musst du Einwilligung, Nutzungsbedingungen und Haftungsausschuss bestätigen.

 

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Und den Button klicken.

 

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Deine Datenschutzerklärung wird generiert. Als Text und HTML.

Unter „Vorschau“ kannst du sie dir ansehen.

 

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So sieht das gute Stück jetzt aus.

 

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Füge die Datenschutzerklärung in deine Website ein und dann wollen wir hoffen das uns eine fette Strafe erspart bleibt.

 

DSGVO Verstoß und Strafe

 

Die Strafe beginnt bei 4% deines Jahresumsatzes, geht über 300.000 Euro bis zu mehreren Millionen.

In welche Kategorie wir als Blogger und Websitebetreiber fallen bleibt abzuwarten.

Wobei schon berichtet wurde dass es erstmal bei einer Abmahnung ohne größere Folgen bleibt.

 

Um den Schlaf sollte dich die ganze Angelegenheit nicht bringen.

Es wird nichts so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Wenn ich mir die Webseiten im Netzt so ansehe, stelle ich keine Veränderungen fest.

Ich habe die letzten Tage und Wochen nirgends ein Häkchen setzen müssen.

Selbst auf https://www.bussgeldkatalog.org/verstoss-gegen-datenschutz/ wird unter dem Kommentarfeld keine Bestätigung verlangt.

Sagt schon alles!?

 

 

Hier ein Bericht von SternTV zum Thema. Leider schlechte Qualität. Am besten Kopfhörer auf und laut stellen.

 

 

 

Wie gehst du mit dem Thema um? Hinterlasse einen Kommentar. (…und vergiss das Häkchen nicht)