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Wie muss ein Blog aussehen?

 

Millionen von Blogs und Websites tummeln sich da draußen. Einige laden zum Lesen ein, andere sind vollkommen überladen das es in deinen Augen brennt.

Als ich meinen ersten Blog eingerichtet habe fand ich es total Klasse wenn überall Werbebanner blinkten und flashten. Ich war stolz darauf so was hingekriegt zu haben. Sicher, einige Nischen und Designs leben davon. Bei mir ging es in die Hose. Erfolglosigkeit auf der ganzen Linie.

Je nach Nische und Thema muss das Design angepasst werden, trotzdem ist es sinnvoll einige Punkte zu beachten.

 

 

Es geht nicht nur um Design

 

 

Du bekommst Besuch

 

Es ist wie im richtigen Leben. Wenn du weißt das sich Besuch anmeldet, bereitest du dich vor. Du achtest darauf dass es aufgeräumt und sauber ist. Kochst Kaffee, stellst ein paar Kekse auf den Tisch, sorgst für eine angenehme Atmosphäre.

Für dich machst du das nicht. Nur für deinen Besuch.

Nun sieht es im Web etwas anders aus. Es ist wie ein gutes Lokal. Man weiß nicht genau ob und wann wer kommt, aber es wird jemand kommen. Und man ist vorbereitet. Hin und wieder steht eine Renovierung an, aber es sollte immer für den Gast so angenehm wie nur möglich sein.

Und so steht es auch um deinen Webauftritt. Biete das was dein Besucher erwartet. Überlege dir was du erwarten würdest wenn jemand deinen „Laden“ betritt.

Sieh dir die Webseiten deiner Mitstreiter an. Wie haben die es umgesetzt und was gefällt dir davon am besten.

 

 

Der erste Eindruck entscheidet

 

Wenn du dich durchs World Wide Web klickst sind immer wieder Seiten dabei die du sofort wieder verlässt oder auf denen du dich minutenlang umschaust.

Wenn es angenehm fürs Auge ist schaust du dich etwas länger um. Brennt es in deinen Augen, oder du findest nicht sofort was du suchst, bist du wieder weg.

 

 

Sinnvolle Struktur

 

Selbst wenn du eine Nische besetzt die viele Farben oder ein aufdringliches Design erfordert, achte auf sinnvolle und übersichtliche Menüführung. Gliedere deine Seite klar und übersichtlich und achte auf eine praktische Struktur.

Es sollte nicht zu überladen sein. Lieber noch ein paar Untermenüs mit einbinden. Nach spätestens drei Klicks sollte dein Besucher aber gefunden haben wonach er sucht. Am besten ohne zu scrollen.

Wenn du mit WordPress arbeitest, (und das solltest du) dann hast du schon die halbe Miete. Es sind sicher auch einige verunglückte Themes dabei, aber die musst du ja nicht nehmen.

Sieh dir hier die kostenlosen WordPress Themes an.

Screenshot WP-Themes
Screenshot WP-Themes

 

 

Farbwelten

 

Nicht nur das Design ist entscheidend, auch oder gerade deine Farben sollten zusammen passen. Hierfür gibt es zwei nützliche und kostenlose Tools.

 

  • – Auf colorrrs kannst du dich mit der Leertaste durch die gesamte Farbpalette klicken und bekommst gleich noch die Farbnummer dazu geliefert. Hier siehst du die Farben auf deinem ganzen Bildschirm und merkst sofort was geht und was nicht.
  • – Auf color.adobe bekommst du eine ganze Farbpalette geliefert. Unter „Farbregeln“ kannst du die Zusammengehörigkeit der Farben einstellen. Geniales Ding.
  • – Weiters Farbtool: hexcolortool

 

 

Schön bunt das alles

 

Mach dir mal Gedanken darüber welchen Content, Inhalt, du liefern wirst.

Wie werden deine Artikel aussehen? Wirst du viele Bilder oder Videos veröffentlichen, oder doch mehr Text?

Wenn du über Mode, Bekleidung oder Spielzeug berichtest, macht es keinen Sinn das ganze Drumherum auch noch bunt zu machen. auch wenn es im ersten Moment sinnvoll erscheint. Wenn du schon über „Bunte Themen“ berichtest, kannst du nicht noch das ganzes Layout in verschiedene Farben tränken.

Im Zweifel lieber weiß.

 

 

Alles nicht so wichtig

 

Wie du in diesem Artikel schon erfahren hast ist das Design nicht soooo wichtig.

Entscheidend ist was du ablieferst.

Stell dir vor du hast einen Freund mit Designer-Wohnung. Wenn du ihn besuchst ist es aber stink langweilig. Er erzählt nur dummes Zeug und du willst nur wieder weg hier. So schön seine Wohnung auch ist, noch mal gehst du nur hin um schnell deinen Kaffee auszutrinken. Oder gar nicht.

Hast du aber einen Freund bei dem es nicht so schön ist, du aber deine Beine auf den Tisch legen darfst und mit dem du dich bestens unterhältst, vergeht die Zeit wie im Fluge. Diesen Freund besuchst du immer wieder gern.

Bei mir im Ort gab es zwei Bars.

Eine hochgestylt mit Menschen die schöner waren als der Rest der Welt, genervtes Personal, teure Getränke, Musikcharts rauf und runter, blitzsauber.

Und es gab meine kleine Bar. Ja, man hätte mal renovieren können, ABER, die Wirtin war ein cooler Engel. Sie spielte die Musik die wir hören wollten, stellte uns unsere Lieblingsgetränke auf den Tresen schon wo sie uns reinkommen sah.

Die Gäste waren ein bunt gemischter Haufen zwischen Unternehmern und Arbeitern. Keiner fragte wer du bist oder was du hast. Jeder war gleich, jeder willkommen. Und jeder durfte so lange bleiben wie er wollte.

Jetzt rate mal welcher Laden mehr Besucher hatte?

Deswegen ist es wichtig was du ablieferst. Dein Content.

 

 

Beispiele

 

Als ich anfing mit dem Online Business stieß ich immer wieder auf die Seiten von Peer Wandiger. Er steht bei Google auf Platz Eins, oder knapp darunter, und wenn ich etwas suche finde ich es hier.

Ich lese dann auch mehr als einen Artikel und muss sehen das ich wieder weg komme weil es immer interessanter wird. Sein Content ist gut zu lesen und Gold wert.

Aber seinen Blog finde ich total überladen und viel zu dunkel. (Sorry,Peer)

 

Screenshot Selbstständig-im-Netz
Screenshot Selbstständig-im-Netz

 

Und auch seine Nischenseiten erstellt Peer mit einfachen WP- Standart- Themes.

Trotzdem besuche ich ihn immer wieder gern. Weil es einfach ein geiles Blog ist.

 

Wenn ich mir auf Chip.de etwas runterladen oder mich einfach nur informieren will, rege ich mich immer über die vielen Popups und Werbungen auf. Es dauert ewig und kostet mich Nerven. Die Banner, die schmale Contentseite, irgendwo spielt ein Video ab….. Mann!

Aber ich weiß dass ich hier bekomme was ich will. Und ich kann mir sicher sein das ich mir nicht irgendeinen Quark runter lade.

 

 

Das beste WordPress Design

 

Wenn du auf  Nummer sicher gehen willst kannst du dir ein kostenpflichtiges Theme zulegen. Zu empfehlen ist da Elmastudio. Dort bekommst du ein Profi-Theme schon für 18,- Euro.

 

Theme Empfehlung

 

Mein Favorit ist jedoch Designers-Inn.

Gerade für Anfänger die viele Ideen haben. Bei Designers-Inn bekommst du aktuell 33 Themes für die verschiedensten Themen die du individuell in Form und Farbe nach deinen Wünschen und für alle deine Webseiten gestalten kannst.

Inklusive Video-Anleitung und Support.

Das alles auf deutsch, 30-Tage-Geld-zurück-Garantie und für schlappe 24,- Euro. (Ohne Kreditkarte über Paypal für 32,- Euro, ohne Gewähr, Stand 19.02.2016)

Screenshot Designers-Inn
Screenshot Designers-Inn

 

Fazit

Auch wenn Content und Marketing an der Spitze deines Webauftrittes stehen sollten, so ganz außer acht solltest du dein Design nicht lassen.

Denn der Freund den du gerne besuchst und die Bar die du gerne betrittst sollten auch kein Problem mit der Hygiene haben.

Eine gewisse Grundordnung sollte schon vorhanden sein.

Das Auge isst mit.

 

 

 

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