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So strukturierst du den Aufbau deiner Blogartikel

 

Du hast einen guten Artikel geschrieben, drückst auf kopieren und fügst ihn in deinem Blog ein. Veröffentlichen und fertig.

Es gibt Artikel die sind so elend lang und klein geschrieben das ich lieber das Telefonbuch lesen würde. Egal wie gut der Inhalt ist. Es ist ermüdend und es gibt ja noch andere Seiten auf denen ich schneller zum Ziel komme.

Das Internet ist kein Buch. Es wird nicht gelesen sondern gesucht.

Und damit deine Besucher bei dir auch was finden und etwas länger auf deiner Website verweilen gibt es hier einige Tipps wie du deine Blogartikel aufbauen solltest.

 

 

Der perfekte Aufbau deines Blogartikels

 

 

Blogleser und ihre Macken

 

Laut Wikipedia gibt es keine verlässlichen Zahlen und Schätzungen zur Anzahl der deutschen Blogger oder Anzahl der Blogs. Aber man geht so von 300.000 aus.

Und alle wollen gelesen werden. Seit dem das Geld verdienen mit Affiliate Marketing in aller Munde ist werden es täglich mehr.

Doch der gemeine Blogleser liest nicht. Er scannt. Und da kannst du noch froh sein wenn er überhaupt noch scrollt.

Der Blogbeitrag wird nur noch gecheckt. Wird nicht innerhalb von dem Bruchteil einer  Sekunden gefunden wonach gesucht wird, ist dein Besucher weg wie das Karnickel im Wald. Das heißt du musst ihn bremsen und locken.

 

 

Was dein Besucher nicht will

 

Geh erstmal davon aus das dein Gast keine Zeit hat und zu faul zum Lesen ist. Du kannst ihn nicht zwingen einen dicht geschriebenen, ewig langen Artikel zu lesen.

Er weiß ja gar nicht ob er bekommt was er will. Da nimmt sich dein Leser die Zeit und ließt zehn Minuten seines Lebens deinen Artikel in der Hoffnung das du ihn auch was bietest.

Macht kein Mensch.

Ich kenne niemanden der gesagt hat: „Ich setzte mich dann mal mit einem Glas Wein vor dem Kamin und lese Blogartikel.“

 

 

Gib deinem Besucher was er will

 

Dein Leser, ach nee, erstmal ist es der Finder deines Blogs, hat einen ersten Eindruck von deinem Artikel. Und er stellt sich sofort einige Fragen.

 

  •  Finde ich hier was ich suche?
  •  Muss ich hier viel lesen?
  •  Will ich das alles lesen?

 

Und hier kommt der Aufbau deines Blogartikels ins Spiel. Er will eine klare Struktur und  Übersichtlichkeit. Wenn er zwei Sätze gescannt hat muss er wissen ob er hier alles findet. Am besten schnell und präzise.

 

 

Der perfekte Artikelaufbau

 

Gibt es den perfekten Blogartikel? Da gehen die Meinungen auseinander. Viele Blogger sind der Meinung, nein, gibt es nicht. Und der Meinung bin ich auch.

Auch wenn Derek Halpern, Gründer von socialtriggers.com etwas anderes sagt und seine Struktur des perfekten Blogartikels grafisch dargestellt hat.

 

Perfekter Blog Post
Derek Halpern, Perfekter Blog Post

 

(Gib dir keine Mühe und ließ hier einfach weiter.)

 

 

Perfekt hin oder her, du kannst deinen Artikel zumindest optimieren

 

 

Headline

Schreibe eine möglichst perfekte Überschrift, Headline, die Neugier und Interesse weckt. Sie sollte zum weiter lesen anregen. Gib deinem Besucher einen Vorgeschmack was er in deinem Artikel finden wird.

 

Zwischenüberschriften

Gliedere deinen Text mit Zwischenüberschriften. Beginnend mit H1, dann H2, usw.

Du kannst zwischendurch auch gern drei H4 Überschriften setzen, aber niemals mit kleiner Überschrift beginnen und dann wieder größer werden.

Google sieht das auch.

 

Scanblocker

Mit diesen Zwischenüberschriften blockierst du das typische Scanverhalten deiner Besucher. Bremse sie aus und wecke mit jeder Überschrift neues Interesse.

Benutze Bilder und Grafiken. Die haben den gleichen Zweck.

 

Schrift

Schriftart und Größe sind auch Entscheidend. Du solltest mindestens in einer 12er Schriftgröße deine Artikel schreiben. 14er wäre noch besser, oder am besten.

Je nach Blog und Thema nimmst du die Schriftart „Times New Roman“ oder „Helvetica“. Probier ein bisschen aus und sieh dir ganze Textpassagen in unterschiedlichen Schriften an.

 

Farbe

Schwarz auf Weiß! Das ist jetzt kein Gesetz. Wenn es dein Blog zulässt und deine Leserschaft das möchte kannst du auch mit Weiß auf schwarzen Untergrund schreiben.

Man muss es aber auf jeden Fall noch gut lesen können. Kein Mensch will beim Lesen Kopfschmerzen kriegen.

 

Text

Schreibe kurze Sätze. Schwelge nicht in Unendlichkeit- Sätzen weil du das so toll kannst. Und bilde Absätze. Nach zwei bis drei Sätzen den nächsten Absatz.

Schreibe kleine Textblöcke die mit einem Blick gelesen werden können. Bei wichtigen Textpassagen kannst du einen Textblock fett hervorheben oder farbig hinterlegen.

Lass es aber nicht nach Werbetext aussehen. Auch solltest du nie mehr als drei Farben oder drei Schriftarten auf deinem gesamten Blog verwenden.

Nicht so viel fett und schräg durcheinander. Lass deinen Text „clean“ aussehen.

„Nutze auch die Zitat Funktion um deinen Text aufzulockern.“

Aber nicht übertreiben. Ein bis zwei mal pro Artikel reicht.

 

Artikelgröße

Je nach Theme kann der Artikel Block unterschiedlich breit sein. Hast du ein Theme ohne Sidebar und reicht dein Blogartikel über die gesamte Bildschirmbreite?

Schon Mist!

Die Artikelbreite auf bumblebee.one hat ca. 650 Pixel. Die Artikel auf dem Affenblog haben bei einer 14er Schriftgröße ca. 60 Zeichen in der Breite.

Umso schmaler dein Artikel Block, um so angenehmer ist er zu lesen.

 

Achtung Werbung

Bombardiere deinen Text nicht mit Adsense- Werbung und Flashbannern. Wenn es überall blinkt und blitzt will das keiner lesen.

Achte auf ablenkungsfreien Content in deinem Artikel.

Auch wenn du Adsense Werbung an dein Layout anpassen kannst, macht es das Lesen nicht leichter. Da weiß man dann schon gar nicht mehr ob man noch im Artikel ist oder schon Werbung ließt.

 

Fazit

Artikel werden nicht zwangsläufig von oben nach unten gelesen. Erstmal wird duchgescrollt, dann wird gescannt.

Mit Überschriften und Bildern baust du Scanblocker ein die auch kurz gelesen werden, dann wird noch das Fettgedruckte gelesen. Wenn du alles gut machst, werden auch deine Textblöcke gelesen.

Hilf dir selbst und mache es deinen Leser so leicht wie möglich. Hilf ihm deinen Artikel mit einem Blick zu erfassen. Wenn es das ist was er gesucht hat, wird er auch lesen.

Wenn es das nicht ist, liest er sowieso nicht.

 

Mach aus einem Blog-Finder deinen Blog Leser!

 

 

 

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